Warning: mysql_connect() [function.mysql-connect]: Lost connection to MySQL server at 'reading initial communication packet', system error: 111 in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/inc/php/connect.php on line 6

Warning: mysql_select_db(): supplied argument is not a valid MySQL-Link resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/inc/php/connect.php on line 7

Dr. Albrecht Glatzle faßt in einem Leserbrief die klimarealistischen Standpunkte zusammen

Dr. Albrecht Glatzle lebt in Paraguay und stellt in diesem Leserbrief an das Mennoblatt einige Auffassungen zu Landwirtschaft und Klimawandel richtig.

Antwort auf den Leserbrief von Werner und Mareike Wiebe im Mennoblatt Nr. 8/2010 vom 16.4.2010

Zunächst will ich mich bei den im Titel genannten Autoren ganz herzlich dafür bedanken, daß sie in ihrer Erwiderung auf meinen Leserbrief im Mennoblatt Nr. 5/2010 vom 1.3.2010 das kontroverse Thema CO2-Emissionen und Klimawandel noch einmal aufgegriffen haben.

Ganz besonders dankbar bin ich für ihren Hinweis auf den göttlichen Auftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren, denn in den unzähligen Publikationen, Vortragsreihen, Seminaren und sogar Kirchentagen, die unter dem Motto „die Schöpfung bewahren” stehen, wird grundsätzlich der Auftrag zur Bebauung der Erde, der immerhin in der Bibel an erster Stelle genannt wird, entweder vergessen oder bewußt unterschlagen. Deshalb hat es mich aufrichtig gefreut, daß Herr und Frau Wiebe dem Auftrag zur Bebauung der Erde den rechten Stellenwert beigemessen haben. Selbstverständlich darf dieser Auftrag nicht als Freibrief dafür verstanden werden, die Erde in gieriger Maßlosigkeit auszubeuten auf Kosten kommender Generationen. Das denke ich aber bereits in meinem Leserbrief deutlich gemacht zu haben. Im Verlauf meiner beruflichen Einsätze in verschiedenen Kontinenten habe ich keine Bauern kennen gelernt, die ein Interesse an einer Schädigung ihrer Produktionsgrundlagen hätten. Alle sind bemüht, diese langfristig zu erhalten. Daß dies nicht immer gelingt aus wirtschaftlichen Zwängen heraus, aus Fehlentscheidungen, Mangel an Kenntnissen und fehlendem Zugang zu angepaßten Technologien und manchmal auch als Folge von Launen der Natur, ist unbestritten. Andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, daß der Anteil irreversibel geschädigter landwirtschaftlicher Nutzflächen weltweit sehr viel geringer ist, als uns die Medien (und auch manche Fachinstitute im Interesse einer Erfolg versprechenden Suche nach Forschungsmitteln) glauben machen wollen.

In diesem Zusammenhang erscheint es mir opportun, einen Blick auf die Viehwirtschaft im Chaco zu werfen: Bei der Landentwicklung und Landnutzung unterliegen die Landbesitzer in Paraguay (wie übrigens heutzutage in fast allen Ländern der Erde) erheblichen Einschränkungen und Auflagen, die zu beachten sind und deren Einhaltung auch zunehmend von den Behörden kontrolliert wird. Ein nach den gesetzlichen Vorschriften entwickelter Betrieb besitzt nur auf der Hälfte seiner Betriebsfläche Weideland. Der Rest bleibt in Form von Naturreserven, Schonstreifen und Buschinseln als Naturvegetation weitgehend unberührt erhalten. Empirische Erfahrung und diverse Studien weisen darauf hin, daß ein solcher Viehbetrieb ein abwechslungsreiches Landschaftsbild abgibt und viele Lebensräume (Biotope) umfaßt, die in ihrer Gesamtheit eine größere Artenvielfalt (ganz besonders bei Vögeln) beherbergen als geschlossener, unberührter Naturbusch. Ich denke, wir Viehzüchter im Chaco dürfen mit Stolz auf diese erfreuliche Tatsache hinweisen (die ja der landläufigen Meinung widerspricht, Rodung beeinträchtige grundsätzlich die Biodiversität). Darüber hinaus ist es legitim zu betonen, daß die erheblichen Kosten für die genannte ökologische Dienstleistung (Erhaltung der Landschafts- und Artenvielfalt in unseren Betrieben) zu 100% auf die eigene Rechnung der Viehzüchter gehen. Dies ist in Industrieländern anders. In Europa zum Beispiel erhalten die Bauern eine jährliche Ausgleichszahlung von durchschnittlich etwa 400 Euro pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche als Entschädigung für diverse gesetzliche Auflagen, die die Produktion einschränken.

In Bezug auf die Viehwirtschaft im Chaco halten es Herr und Frau Wiebe in ihrem Schreiben für möglich, daß die Trockenheit der letzten Jahre im Chaco auf die Abholzung im Amazonas zurückgehen könnte. Diese Spekulation ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen,

Die aktuelle Trockenheit in Teilen des Chaco hat nichts Außergewöhnliches an sich. Sie ist vielmehr typisch für den Chaco. Das sage ich als Viehzüchter, der gerade intensiv in seinem Betrieb nach gutem Grundwasser sucht und der dabei ist, seinen Viehbestand abzustocken als Reaktion auf die Trockenheit. Wir haben uns an den Chaco anzupassen und sollten nicht nach Schuldigen für natürliche Klimaschwankungen und Wetterereignisse (auf Neudeutsch „Klimawandel”) suchen. Andernfalls laufen wir Gefahr, in mittelalterliche Denkstrukturen zurück zu verfallen, als in Europa „böse Wetterhexen” zu hunderten verbrannt wurden als angebliche Verursacher der Kleinen Eiszeit im 16. Jahrhundert (wohlgemerkt nicht während des viel wärmeren Klimaoptimums im vorindustriellen! Frühmittelalter, als die Wikinger in Grönland Ackerbau und Viehzucht betrieben).

Damit wären wir zurück am Ausgangspunkt: Herr und Frau Wiebe versuchen mit einer Reihe von Argumenten zu begründen, warum die vom Menschen verursachte CO2-Emissionen eben doch der Vegetation nicht nützen, das Klima beeinflussen und daher schädlich sein sollen. Da es mir nicht möglich ist, im Rahmen dieser Replik auf einen Leserbrief, ein Lehrbuch über den Kohlenstoffkreislauf abzufassen, bitte ich darum, einem im Fach Pflanzenernährung an einer renommierten deutschen Universität promoviertem Agrarbiologen hier einfach zu glauben, daß die angeführten Argumente zum Teil unverständlich sind, zum Teil auf Mißverständnissen beruhen, auf alle Fälle aber zeigen, daß der Kohlenstoffkreislauf und die Kohlenstoffchemie nur begrenzt verstanden wurden. Hier nur ein paar punktuelle Gedanken zu den von Herrn und Frau Wiebe genannten Argumenten:

Fast täglich überschlagen sich die Nachrichten, die die Glaubwürdigkeit der IPCC-Temperatur-Projektionen regelrecht dahinschmelzen lassen. Es verdichtet sich der Eindruck, daß hier lediglich politisch motivierte Katastrophenszenarien aufgebaut wurden, um Otto-Normalverbraucher auf die Steigerung der Lebenshaltungskosten durch Emissionshandel (mit der damit verbundenen, aus Regierungssicht erwünschten, erheblichen Steigerung des Steueraufkommens) einzustimmen.

Dr. Albrecht Glatzle

Buchempfehlungen


Warning: mysql_query(): supplied argument is not a valid MySQL-Link resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/beitraege/glatzle_mennoblatt.php on line 51

Warning: mysql_num_rows(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/beitraege/glatzle_mennoblatt.php on line 52

Warning: mysql_fetch_array(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/beitraege/glatzle_mennoblatt.php on line 54

Warning: mysql_free_result(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/beitraege/glatzle_mennoblatt.php on line 62

Warning: mysql_query(): supplied argument is not a valid MySQL-Link resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/inc/php/funktionen.php on line 521

Warning: mysql_num_rows(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/inc/php/funktionen.php on line 522

Warning: mysql_free_result(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/inc/php/funktionen.php on line 549

 


Warning: mysql_query(): supplied argument is not a valid MySQL-Link resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/inc/php/funktionen.php on line 181

Warning: mysql_num_rows(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/inc/php/funktionen.php on line 182

Warning: mysql_free_result(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /kunden/95162_33818/webseiten/klima/inc/php/funktionen.php on line 239

 

Valid HTML 4.01 Transitional

Zurück zur Startseite

Letzte Aktualisierung: 25.04.2010