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18
Jul
2012

Gefunden auf eike-klima-energie.eu:


18.07.2012
Regierung: Abschied von den Klima-Klempnern!
Seit einigen Jahren wurde zunehmend darüber spekuliert und in ersten Ansätzen auch schon experimentiert, ob man das Klima nicht durch allerlei großräumige und im Grunde größenwahnsinnige Exprimente mit der Atmosphäre manipulieren kann. Hintergrund ist die Hypothese einer angeblich dramatisch zu erwartenden anthropogenen Erderwärmung mit CO₂. Solcherart Thesen und Experimente mit unserer Atmosphäre erinnern fatal an die „Wettermacher“ der 60-er und 70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Schon diese Experimente waren gleichermaßen teuer, wie auch riskant und erfolglos, sie sind im pseudo-wissenschaftlichen Papierkorb verschwunden. Nun gibt es Anzeichen dafür, daß Geo-Engineering den gleichen Weg geht, zumindest vorerst in Deutschland. Ob dieser Entscheidung wird das Aufheulen der Klima-Ideologen und -Profiteure in den nächsten Tage erschallen.

Zur Entscheidung der Bundesregierung ist auf SPIEGEL-online externer Link zu lesen:

Absage ans Geo-Engineering: Regierung lehnt Klima-Operationen ab.

Soll das Klima mit Notoperationen gekühlt werden? Können CO₂-Speicher, Schwefelwolken, künstliche Algenblüten die Energiewende begleiten? Nein, meint die Bundesregierung: Sie erteilt dem Geo-Engineering eine erstaunlich deutliche Absage. Die Folgen könnten beträchtlich sein.

Hamburg – Eigentlich rechneten alle bereits mit den neuen Weltrettungstechnologien – Forscher, Kraftwerksbetreiber, Politiker und Umweltschützer. Sogenanntes Geo-Engineering galt als mögliches Mittel zum Klimaschutz. Die Verklappung des Treibhausgases CO₂ im Boden mit der sogenannten CCS-Technologie wurde zunächst gar von Umweltverbänden für die Klimakühlung eingeplant.

Auch künstliche Algenblüten zur CO₂-Bindung oder Schwefelwolken als Sonnenschirm wurden erkundet. Sobald jedoch tatsächlich Experimente starten sollten wie in Schleswig-Holstein oder Brandenburg mit CCS, wurden die Proteste der Anwohner so laut, dass Politiker die Vorhaben stoppten. Prinzipiell aber liebäugelte die Bundesregierung weiterhin mit Notoperationen am Klima.

Nun jedoch distanziert sich die Regierung vom Geo-Engineering – und das überraschend deutlich. „Die Bundesregierung setzt in ihrer nationalen Klimapolitik vollständig auf die Minderung von Treibhausgasemissionen, sowie auf Anpassungsmaßnahmen. Ansätze des Geo-Engineerings verfolgt sie nicht“, heißt es in einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion, die SPIEGEL ONLINE vorliegt.

Schon in früheren Jahren wurde das Thema pro+contra in den Medien diskutiert.

Die politischen und gesellschaftlichen Aspekte erörterte z.B. 2010 das im CUXland erscheinende Kultur-Magazin Laufpass (externer Link hier die komplette Version)

Die Frage, ob Klima etwas Konstantes sein kann, widerlegt die Natur seit Jahrtausenden. Warm- und Kaltzeiten lösen einander ab, Eis kommt, Eis geht, die Nordwestpassage ist mal frei, mal zugefroren und Grönland ist mal Grünland und mal eisbedeckt. Alles, was auf dem kurzen Zeitstrahl dazwischen als Ereignis aufscheint, ist schlußendlich Wetter und nicht Klima. Das verstehen viele schon heute nicht und sind geneigt, kurzfristige Ereignisse als fundamentale Veränderungen anzusehen und entsprechend zu reagieren. Wenn das Weltklima kaputt ist, dann müssen wir es eben reparieren. Die Werkzeuge dafür soll uns das Geo-Engineering oder neu: das Climate Engineering liefern. Die Devise: „Let’s hack the planet“ – als sei das Erdsystem ein Zahlenrätsel oder eine einfache Maschine.

Und weiter ist dort zu lesen:

Bis zur Deklamierung der Klimakatastrophe galten Eingriffe in das Klima, in die Erdatmosphäre und in die Ozeane als völlig hirnrissig. Zu unwägbar sind die Risiken, zu dünn die Wissensbasis für derartige Versuche. Heute, in Erwartung des jüngsten Klimagerichtes, scheinen sich auch die absurdesten Experimente rechtfertigen zu lassen.

Im darauf folgenden Heft des o.a. LAUFPASS-Magazins erschien dann ein Übersichts-Artikel zu den Geophysikalischen Aspekten von Geo-Engineering (externer Link hier als pdf):

Der Weltklimarat ist in einer schweren Manipulations- und Vertrauens-Krise (ClimateGate); die Global-Temperatur stagniert seit 10 Jahren, trotz ständigen CO₂-Anstieges und … es ist unbewiesen, inwieweit die Erderwärmung des 20. Jahrhunderts um +0,7°C anteilig durch anthropogenes CO₂ mit verursacht wurde, und diese Hypothese gerät weltweit zunehmend in die Kritik. Ausgerechnet in dieser Situation mehren sich Überlegungen und Spekulationen, durch vielerlei Eingriffe in den Planeten Erde eine angeblich „mensch-gemachte“ Klima-Katastrophe verhindern wollen: Geo-Engineering. Die Risiken sind unkalkulierbar. Daher gibt es weltweit Kritik und Widerstand.

Wenn nun die Bundesregierung sich aus vergleichbaren Überlegungen und Einsichten entschlossen hat, auf riskante, unkalkulierbare, teure und auch u.E. unsinnige Experimente der Klima-Klempner zu verzichten, dann möchten wir unsere uneingeschränkte Zustimmung hier bei EIKE ausdrücklich positiv anmerken.

Klaus-Eckart Puls, EIKE
externer Link Quelle (externer Link) (2444)

 

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